Die THL Übung wurde an einem defekten Schrottauto, bei dem schon alle Betriebsstoffe abgelassen wurden und die Batterie entfernt war, durchgeführt. Vielen Dank an die Firma Frimberger aus Bad Tölz, die uns das Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat.
Dargestellt wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Das Fahrzeug wurde auf die Seite an einen Baum gelehnt, um das Bergen der Personen zu erschweren.
Nach der Sicherung des Einsatzbereiches durch eine Verkehrsabsperrung wurde die Einsatzstelle von beiden Fahrzeugen mit Strahlern ausgeleuchtet.
Der Auftrag der Trupps war es, die Personen aus dieser Lage des Fahrzeuges zu befreien und nicht das Fahrzeug erst wieder auf alle vier Räder zu stellen, um besser arbeiten zu können. Im echten Einsatz wird dies immer mit den Sanitätern und dem Notarzt abgestimmt, was die beste Vorgehensweise ist, den oder die Patienten zu befreien.
Die Personen (durch Übungspuppen simuliert) wurden von Anfang an durch die Rettungshelfer betreut. Ihnen wird jeder Arbeitsschritt erklärt, um den Verunfallten in dieser Lage ein wenig die Angst zu nehmen, wenn die schweren Geräte eingesetzt werden.
Das Fahrzeug wurde nun stabilisiert, damit es nicht umfällt, und dann die Fensterscheiben entfernt. Im Anschluss wurde das Dach mit Spreizer und Schneidgerät abgenommen und die drei Personen befreit.
Nach Ende der Übung wurde die Einsatzstelle komplett gereinigt und das defekte Fahrzeug verladen.
Die technische Weiterentwicklung von Fahrzeugen, insbesondere durch Elektromobilität, Assistenzsysteme und hochfeste Materialien, stellt die Feuerwehr bei Verkehrsunfällen vor zunehmend komplexe Herausforderungen. Die Rettungszeit ist dabei ein entscheidender Faktor, da bei eingeklemmten Personen oft Minuten über Leben und Tod entscheiden.
Im Anschluss an die Übung gab es, organisiert von unserem Brotzeit-Team Susanne und Christoph Becker, zur Freude aller Schnitzel mit Kartoffelsalat. Unterstützt wurden sie von Getränkewart Flo Davidsen, der wie gewohnt für eine optimale Getränkeversorgung sorgte. Vielen Dank an euch für die wie immer hervorragende Versorgung und die damit verbundene Arbeit – die hohe Übungsbeteiligung spricht für sich.

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